• © Maria Ziegler / unsplash

    Wenn Wohnungen Wirkung entfalten: Immobilien strategisch für Zustiftungen denken
    Viele Stiftungsvorstände denken bei Zustiftungen und Nachlässen zuerst an Barvermögen und an Wertpapiere. Immobilien tauchen in dieser Perspektive oft als Sonderfall auf: verwaltungsintensiv, rechtlich anspruchsvoll, operativ lästig. Wer Immobilien im Nachlass aber nur als Belastung betrachtet, übersieht eine der wirksamsten Schnittstellen von Vermögensaufbau, Ertragsstärkung und Satzungszweck. Die Stiftung der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart (eva’s Stiftung) hat den Wert von Immobilienzustiftungen erkannt und umfangreiche Erfahrungen gesammelt.

  • Gemeinsam mehr erreichen: Wie Stiftungsnetzwerke vor Ort gestalten
    Stiftungsnetzwerke schaffen Synergien und Austausch, bündeln Kräfte und vermitteln Know-How. Sie sind ein Spiegel der Stiftungslandschaft und des Engagements vor Ort, entsprechend vielfältig sind die Initiativen organisiert: Manche sind als Vereine organisiert und haben zahlreiche Mitglieder, andere organisieren sich als lose Zusammenschlüsse oder als Netzwerk ausgewählter Akteure. Manche sind von öffentlichen Stellen koordiniert, andere wiederum aus dem Engagement von Stiftungen. Für die Stiftungswelt haben wir vier sehr unterschiedliche Netzwerke gebeten, sich und ihre Arbeit vorzustellen.  

  • © WasserStiftung

    Von alten Inka-Techniken und neuen Nebelfischern: Wie die WasserStiftung Zugang zu sauberem Wasser schafft
    Der Weltwassertag am 22. März lenkt einmal im Jahr die Aufmerksamkeit auf einen unerträglichen Missstand: Weltweit haben rund 2,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. Etwa 115 Millionen Menschen sind auf eine Versorgung durch Oberflächenwasser aus Flüssen, Seen oder Tümpeln angewiesen. Um sich diesem globalen Problem entgegenzustellen, nutzt die WasserStiftung nicht nur jahrhundertalte Inka-Methoden, sondern auch Innovationen wie Nebelkollektoren, die Wasser aus der Luft fischen.

  • © Stefan Schmitt

    Durch Zustiftung zur Unternehmenseigentümerin: Wie die Firma Wellhöfer und die Stiftung Juliusspital Würzburg zusammenfanden
    Als der Unternehmer Herbert Wellhöfer der Stiftung Juliusspital Würzburg seine Geschäftsanteile übertrug, wurde sie nicht nur Eigentümerin, sondern verantwortungsvolle Trägerin eines mittelständischen Unternehmens. Das Beispiel zeigt, dass auch komplexe Vermögensformen erfolgreich in bestehende Stiftungsstrukturen integriert werden und so langfristig die Finanzkraft für die nachhaltige Zweckverwirklichung stärken können – sofern Werte, Ziele und Verantwortungsverständnis übereinstimmen.

  • Im Vordergrund sind fliegende Möwen, im Hintergrund erkennt man die Elbphilharmonie und den Hamburger Hafen.
    © pixabay

    Interview mit Friederike v. Bünau: „Freiheit ist kein Zustand, den man einfach besitzt“
    Im Mai 2026 zieht es den deutschen Stiftungssektor nach Norddeutschland: Unter dem Thema „Aus Freiheit handeln“ findet in Hamburg der Deutsche Stiftungstag statt. Was die Merkmale freiheitlichen Denkens und Handelns sind, wie beides zur „Freien und Hansestadt“ passt und was die besondere Freiheit von Stiftungen ausmacht, darüber haben wir mit unserer Generalsekretärin Friederike v. Bünau gesprochen.

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Seit 2006 heißt die Jahrestagung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen StiftungsTag beziehungsweise Stiftungstag. Das große Binnen-T verschwand 2012. Weil aufgrund der Pandemie der Kongress 2020 ausfiel, handelt es sich im Jahr 2026 auch um den 20. Deutschen Stiftungstag (inklusive der digitalen Veranstaltung 2021). Hamburg ist nun zum dritten Mal Austragungsort (Jahrestagung 2002, Deutscher Stiftungstag 2014 und 2026).